Franziska Hauser

Urbane Exponate


Fotografien

portfolio

Von 1999 bis 2004 hat Franziska Hauser ein verschwindendes Berlin fotografiert. Ihre analog fotografierte und in Schwarzweiß gehaltene Bestandsaufnahme erschien in mehreren Kolumnen in den Berliner Seiten der FAZ, in der taz und im Freitag zu Texten von Thomas Martin.

 

Das Spektrum der fotografierten Objekte reicht von der Gehwegplatte über diverse Stadtmöbel bis zur Großbaustelle und zum über Berlin schwebenden werbenden Luftschiff. Jede Fotografie ist zugleich auch Zeugnis eines historischen Umbruchs, der im Zeitraum der Jahrtausendwende für diese Stadt in besonderer Beschleunigung ablief, enorme Veränderungen mit sich brachte, neue Infrastrukturen schuf, Wohn- und Arbeitsbedingungen erzeugte, städtische Räume erschloß und zugleich Brachen und Freiräume versiegelte. Ergänzt werden die Aufnahmen von jüngst entstandenen Farbfotografien, die das Berlin unserer Tage im Ausnahmezustand einer fragilen Normalität zeigen.

Franziska Hauser

 

geboren 1975 in Ost-Berlin, ist Fotografin und Autorin. An der Kunsthochschule Berlin Weißensee studierte sie Bühnenbild und freie Kunst, später Fotografie an der Ostkreuzschule. Sie ist seit zehn Jahren freie Mitarbeiterin bei „Das Magazin-Kultur, Gesellschaft, Leben“. Feuilletons erschienen in der Berliner Zeitung, taz, der Freitag. 2015 erschien ihr Debütroman „Sommerdreieck“ im Rowohlt Verlag, wofür sie den Debütantenpreis der lit.Cologne bekam und für den ZDF-Aspekte-Preis nominiert wurde. Zeitgleich erschien im Kehrer Verlag der Fotobildband „Sieben Jahre Luxus“. 2017 gründete sie mit Kirsten Fuchs und Susanne Schirdewahn die monatliche Lesebühne „Hauser, Fuchs & Wahn“ im Prenzlauer Berg. 2018 erschien ihr zweiter Roman „Die Gewitterschwimmerin“ im Eichborn Verlag, der für den Deutschen Buchpreis 2018 nominiert wurde.
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