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SCHRECKEN DES KRIEGES

(nach Goya, Ukraine, 2022)

Die Wohnhäuser, die Krankenhäuser, die Heilanstalten, die Fabriken, die Institute, die Kindergärten, die Schulen, die Universitäten, Gefängnisse, Kasernen, Polizeistationen, die Einkaufszentren, die Fernsehtürme, das Fernsehen, die Blutbank und die Samenbank, Getreidesilos, Tankstellen, die Museen, Theater, die Parkhäuser, die Spielplätze, die Parks, die Gärten, die Felder, Bäume, Büsche, die Wälder, die Kraftwerke, die Kirchen, die Moscheen, die Synagogen, die Bunker, die Autos, Lastwagen, Fahrräder, Busse, die Alten, die Jungen, die Kinder, die Gebärenden und die noch nicht Geborenen, die Einsamen, die Starken, die Schwachen, die Gesunden, die Kranken, die Kämpfenden, die Lebenden, die Sterbenden, die Toten unter der Erde und drüber, die verbrannten, verstümmelten, zerfetzten, die in den Gräbern, die in den Straßen, den Höfen, den Häusern, in Autos und Panzern, die auf den Äckern, die am Strand, die Gedanken, die Ideen, die Liebe, der Tod, nichts und niemand, der nicht mit Bomben bedacht wird. Nichts und niemand ist mehr unantastbar.

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