MUSUKU

Bucht

Fotografien von
Lena Maria Loose
C-Prints
verschiedene Formate

MUSUKU

Ein Museum der Subkulturen
für Berlin: Berlin gilt neben London und New York als eine der ­Geburtsstätten der Subkultur. Gerade in ihrer wechsel­vollen jüngeren Geschichte haben die Subkulturen mit ihrem kreativen, innovativen und oft auch widerständigen Potenzial der Stadt wichtige Impulse geliefert. Sie stellen die Frage nach der Möglichkeit eines anderen, besseren ­Lebens, sind Schulen der Toleranz und Advokaten der ­Vielfalt. Das musuku soll die enorme Relevanz der Subkulturen ­widerspiegeln und ihren Narrativen einen Raum geben, ein Ort des Experimentierens und der Diskurse sein und zugleich eine Botschaft der Subkulturen in der für sie ­zunehmend schwerer zu bespielenden Innenstadt. www.musuku.de

BUCHT ist eine Arbeit über Freiraum und städtischen Wandel. »Wer hier wohnt, kann alles haben«, heißt es auf der Website eines Immobilienkonzerns über die Rummelsburger Bucht in Berlin. Hier verdichten sich aktuell zeitlich und räumlich Phänomene städtischer Veränderungsprozesse. Das ehemalige Industriegebiet entwickelte sich in den letzten Jahren immer stärker zum begehrten Ausflugsziel und exklusiven Wohnort in bester Lage – mitten in der Stadt.
Gleichzeitig siedelten sich zu Wasser und auf dem Land verschiedene Gruppen an, die hier in Booten und Zelten ein Zuhause fanden oder Gebäude und Freiflächen als Raum für Projekte eroberten. Wie viele Orte Berlins ist auch die Rummelsburger Bucht einem spürbaren Privatisierungsdruck ausgesetzt. Flächen wurden verkauft und bebaut, Freiräume schwinden. BUCHT erzählt von Menschen und vielfältigen Lebensweisen, die derzeit (noch) den städtischen Raum beleben.

Lena Maria Loose


geboren 1984 im Ruhrgebiet / Münsterland ist Kunstpädagogin und Medienwissenschaftlerin, Absolventin Ostkreuzschule für Fotografie 2019 in der Klasse von Ludwig Rauch
Ausstellungen: 2009: »mitten drin«; Dortmunder U / Oktober 2019; »Dreizehn«, Reinbeckhallen Berlin / Mai 2020; Kunstraum Braugasse, Hoyerswerda