J. Michael Birn

Ghosts of Berlin

 

Installation, 2020,
LED-Fernseher, Glas, Pappe, Holz, verschiedene Materialien
ca. 200 x 200 x 200

was bleibt II
Installation, 2018
verschiedene Materialien
ca. 140 x 240 x 70 cm

Portfolio

Ghosts of Berlin ist eine filmproduzierende Installation.
Das animierte Maßstabsmodell einer Berliner Stadtlandschaft erzählt vom Fetisch Großstadt.

 

„Die schwierige und künstliche Entwicklung der Stadt prägt sich deutlich in ihrer äußeren Anlage aus. Der zur Formlosigkeit verdammte Geist hat sich einen
formlosen Stadtkörper gebildet.“
(Karl Scheffler: Berlin – Ein Stadtschicksal, 1910)

Jakob Michael Birn

 

geboren 1976 in Stuttgart, lebt in Berlin und arbeitet als Architekt, Maler und Szenograf. In seinen Bühnenbildern, seiner Malerei, vor allem aber mit seinen Stadtraum-Modellen arbeitet er an räumlich-ideologischen Spannungsverhältnissen, an Raum-Erzählungen. 2008 war er Schlubach-Hirschmeier-Stipendiat der Akademie der Künste Berlin. Seit 2017 unterrichtet er Production Design an der Filmuniversität Potsdam. Diverse Einzel- und Gruppenausstellungen, unter anderem: 2015 „No Future – A Masterplan“, Volksbühne am Rosa-Luxemburg-Platz; 2017 „Benjamin und Brecht, Denken in Extremen“, Akademie der Künste, Berlin; 2018: „Kommunalka 55“, Galerie BQ, Berlin. 2018 schuf er das Bühnenbild zu Mozarts „Don Giovanni“, Regie Thorsten Cölle, in Sewerodonezk, Ukraine.
www.jmbirn.de